Projekte

„spin – sport interkulturell“
Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Modellprojekts zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte

Leitung
Prof. Dr. Sebastian Braun

Mitarbeiter
Dr. des. Tina Nobis
Rut Schwitalla, M.A.
Jenni Winterhagen, Ph.D.c

Auftraggeber
Sportjugend im Landessportbund Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Mercator und der Heiz Nixdorf Stiftung und in Kooperation mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) NRW

Laufzeit
10/2011 bis 04/2015

Zusammenfassung

„spin – sport interkulturell“ ist ein innovatives Modellprojekt der Sportjugend im Landessportbund NRW in Zusammenarbeit mit der Stiftung Mercator und der Heiz Nixdorf Stiftung in Kooperation mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) NRW. „Spin“ soll Sportvereine im Ruhrgebiet in ihrer Funktion als Institutionen der sozialen Integration für Jugendliche und speziell für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund unterstützen. Das Projekt ist in drei Phasen gegliedert: eine Pilotphase (2007 – 2011), eine Ausweitungsphase (2011 – 2015) und eine Implementierungsphase (2015 – 2018).

Im Rahmen der Durchführung des Projekts ist das Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement mit der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation der unterschiedlichen Integrationsmaßnahmen betraut. Die leitende Zielstellung der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation von „spin“ besteht darin, den Trägern des Projekts fortlaufend umfangreiche praxisbezogene Entscheidungshilfen zur Projektsteuerung und -optimierung zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus soll ein fundiertes Orientierungs- und Handlungswissen im Hinblick auf die Übertragbarkeit des Projekts auf andere Regionen bereitgestellt werden.

Das Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement hat die Pilotphase wissenschaftlich begleitet und die Evaluationsergebnisse unter dem Titel „Integrationsmotor Sportverein“ im VS Verlag veröffentlicht. Die Evaluation konnte unter anderem zeigen, dass in der Pilotphase „spin“ mit knapp 30 Sportvereinen Kooperationen einging und mit gut 150 unterschiedlichen Sportangeboten eine Vielzahl von Mädchen und jungen Frauen mit Zuwanderungsgeschichte erreichte.

In der Ausweitungsphase führt spin die etablierten Maßnahmen fort und legt mit dem Fokus auf die Kooperation zwischen Sportvereinen und Schulen im Rahmen des Offenen Ganztags einen neuen Schwerpunkt. Mit den folgenden drei Hauptlinien der Evaluation folgt die wissenschaftliche Begleitung der thematischen Ausweitung von „spin“:

  • Evaluationslinie 1: Öffnung der Ganztagsschule für Kooperationen mit Sportvereinen
  • Evaluationslinie 2: Implementierung alternativer Sport- und Bildungssettings für benachteiligte Kinder und Jugendliche
  • Evaluationslinie 3: Interkulturelle Öffnung von Sportvereinen

Ziel der Evaluation ist es, Gelingungsfaktoren der Kooperation von Sportvereinen und Offenen Ganztagsschulen im Rahmen von „spin“ herauszuarbeiten und durch „spin“ angestoßene Bildungsprozesse und die interkulturelle Öffnung der „spin“-Partnervereine zu dokumentieren. Darüber hinaus führt das Forschungszentrum ein Monitoring der durchgeführten „spin“-Maßnahmen durch.


Link Projektseite

 


zur Übersicht

 
Logo Humboldt Universität Berlin
 

Bürgerschaftliches
Engagement:

  • Forschung
  • Beratung
  • Impulse
 

 

 

         
© Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement | Impressum | Sitemap | Design: Medienbüro Birkel
Sie sind hier: Projekte »„spin – sport interkulturell Teil II“
Forschungszentrum