Projekte

„spin – sport interkulturell“. Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Modellprojekts zur sozialen Integration von Jugendlichen mit Migrationsgeschichte

Leitung
Prof. Dr. Sebastian Braun

Mitarbeiter
Dipl. Sportwiss. Sebastian Finke
Dipl. Päd. Erik Grützmann

Auftraggeber
Sportjugend NRW im LandesSportBund Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Stiftung Mercator, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration (MGFFI) NRW

Laufzeit
08/2007 bis 11/2011

Zusammenfassung
„spin – sport interkulturell“ ist ein innovatives Modellprojekt der Sportjugend im LandesSportBund NRW und der Stiftung Mercator und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration (MGFFI) NRW. „Spin“ soll Sportvereine in ihrer Funktion als Institutionen der sozialen Integration für Jugendliche und speziell für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund unterstützen. Das Projekt ist in drei Phasen gegliedert: eine Pilotphase (2007 – 2011), eine Ausweitungsphase (2011 – 2015) und eine Implementierungsphase (2015 – 2018).

Im Rahmen der Durchführung des Projekts ist das Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement mit der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation der unterschiedlichen Integrationsmaßnahmen betraut. Die leitende Zielstellung der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation von „spin“ besteht darin, den Trägern des Projekts fortlaufend umfangreiche praxisbezogene Entscheidungshilfen zur Projektsteuerung und -optimierung zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus soll ein fundiertes Orientierungs- und Handlungswissen im Hinblick auf die Übertragbarkeit des Projekts auf andere Regionen bereitgestellt werden.

Um diese Zielstellungen zu erreichen, soll die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projekts „spin“ die Planungs-, Implementations- und Wirkungsphase von fünf Projektmodulen umfassen: „Ausbildungsmodule für Trainer“, „Sportmodule“, „Freizeitmodule“, „Sprachförderung“ und „Angebote zum bürgerschaftlichen Engagement“. Diese Projektmodule werden fortlaufend daraufhin untersucht, ob sie es den Jugendlichen mit Migrationshintergrund ermöglichen:

  • Positionen und Rechte innerhalb und außerhalb des Sportvereins wahrzunehmen (Platzierung),
  • neue Wissensbestände und Kompetenzen zu erwerben (Kulturation),
  • soziale Beziehungen und Netzwerke zu knüpfen (Interaktion) und
  • sich längerfristig an den organisierten Sport und das lokale Gemeinwesen zu binden (Identifikation).      


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