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Aktuelles ForBE 08/2010
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Kampagne "Geben gibt." 12/2009
Deutscher Engagementpreis - Die Preisträger 2009 stehen fest!
Mehr als 2.200 Personen und Projekte wurden in den Sommermonaten für den Deutschen Engagementpreis nominiert, knapp 1.000 Projekte eingereicht. Eine elfköpfige Jury ermittelte die Preisträger in vier Kategorien. Zudem konnten alle Bürgerinnen und Bürger online über den Gewinner des Publikumspreises abstimmen. 38.000 Stimmen wurden insgesamt für 20 Shortlist-Projekte abgegeben.
Am 5. Dezember 2009, dem internationalen Tag des Ehrenamts, wurde der Deutsche Engagementpreis erstmalig in Berlin verliehen. Fünf Preisträger wurden im Rahmen eines außergewöhnlichen Festprogramms für ihren freiwilligen gesellschaftlichen Einsatz geehrt. Dr. Alfred Biolek moderiert die feierliche Preisverleihung im Deutschen Bundestag.
weitere Informationen zur Kampagne "Geben gibt."
Westfalenblatt 11/2009
Bachpaten: Umweltprojekt überzeugt Jury
Verein „Lebendige Weser“ erhält finanzielle Unterstützung vom Energieversorger Eon
Ein Konzept, das die unabhängige Jury überzeugte. Professor Sebastian Braun von Humboldt-Universität Berlin, Ulrike Sommer vom Ministerium für Generationen, Familien, Frauen und Integration und Henning Probst, Vorstandsvorsitzender der Eon Westfalen Weser AG, wählten die Bachpaten als eines von elf vorbildlichen ehrenamtlichen Leuchtturmprojekten unter mehr als 300 Mitbewerbern aus...mehr
Neue Westfälische 11/2009
Preis für "Lebendige Weser"
Bürgerschaftliches Engagement belohnt
Unter dem Motto „Ideen werden Wirklichkeit – 100 Förderpakete für Vereine in der Region!“ hatte Eon Westfalen Weser im Frühjahr zu dieser Aktion aufgerufen. Das neue Förderkonzept wurde in Kooperation mit dem Forschungszentrum für bürgerschaftliches Engagement der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführt...mehr
Neue Westfälische 11/2009
Eon Westfalen-Weser will Bürgerengagement fördern
Nach einem von einem Forschungszentrum entwickelten Kriterienkatalog wählte eine Jury aus 300 einereichten Projekten aus
Im MARTa nahmen Sprecher der vier Projekte in einer Feierstunde am Montag die Preise entgegen. In einer speziellen Broschüre werden ihre und die sieben anderen als Leuchtturmprojekte ausgewählten Vereine vorgestellt. Dort sind auch die Bewertungen der Jury abgedruckt, zu der neben Eon-Chef Henning Probst („ich habe über diese Tätigkeit viel gelernt“) und dem Soziologen Prof. Dr. Sebastian Braun, Referatsleiterin Ulrike Sommer aus dem NRW-Generationenministerium gehört...mehr
Westfalenblatt 11/2009
Eon unterstützt Helfer im Ehrenamt
Energieversorger stellt elf „Leuchtturmprojekte“ aus der Region im Museum MARTa vor
„Die Anzahl und die Qualität der eingereichten Projekte zeigt, welch innovative Ideen in den Regionen Ostwestfalen-Lippe und dem Weserbergland stecken. Das zeigt mir auch, wie wichtig das Ehrenamt und dessen Unterstützung ist.“ Probst war Jurymitglied, ebenso wie Prof. Dr. Sebastian Braun und Ulrike Sommer, Leiterin des Referats für „Bürgerschaftliches Engagement, Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen“ ....mehr
Neue Westfälische 11/2009
Bürgerschaftliches Engagement wird belohnt
Elf Leuchtturmprojekte der Region werden ausgezeichnet
Das Spendenkonzept: „Ideen werden Wirklichkeit – 100 Förderpakete für Vereine in der Region!“ wurde entwickelt von Eon in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Sebastian Braun, Institut für bürgerschaftliches Engagement, ansässig an der Humboldt-Universität zu Berlin...mehr
E.ON Westaflen Weser - Pressemitteilung 11/2009
E.ON Westfalen Weser belohnt bürgerschaftliches Engagement in der Region
Professor Braun stellt Förderkonzept vor
Unter dem Motto „Ideen werden Wirklichkeit - 100 Förderpakete für Vereine in der Region!“ hatte E.ON Westfalen Weser im Frühjahr zu dieser Aktion aufgerufen. Das neue Förderkonzept wurde in Kooperation mit dem Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement der Humboldt Universität zu Berlin durchgeführt.
Professor Braun stellte bei der Preisverleihung die Zielsetzung des von ihm entwickelten Förderkonzeptes vor und zeigte die Kriterien auf, nach denen die Jury ihre Bewertung vornahm..mehr
ForBE 11/2009
Professor Braun in Projektbeirat für Freiwilligensurvey berufen
Als ausgewiesener Experte für bürgerschaftliches Engagement wurde Professor Sebastian Braun in den Projektbeirat zum dritten Freiwilligensurvey berufen.
Der Freiwilligensurvey wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegeben und erfasst das freiwillige, bürgerschaftlichen und ehrenamtliche Engagement in Deutschland. Er ist ein öffentliches Informationssystem, das umfassende und detaillierte Informationen zum freiwilligen, bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement zur Verfügung stellt.
Wie bereits beim ersten und zweiten Freiwilligensurvey soll auch die dritte Untersuchungswelle von einem Beratungsgremium - dem Projektbeirat- begleitet werden.
Grundlage der Erhebung ist eine repräsentative telefonische Bevölkerungsumfrage, die im Fünf-Jahres-Rhythmus (1999/2004/2009) wiederholt wird. Befragt werden deutschlandweit 17.000 Personen. Die so ermittelten Daten geben Aufschluss über den Umfang des Engagements, die Zusammensetzung und soziodemografische Struktur der Gruppe der Engagierten, die Motive und Wünsche der Engagierten sowie über Engagementpotenziale.
DOSB - Nachrichten 10/2009
Eine länderspezifische Auswertung des Evaluations-berichtes „Integration durch Sport“ bietet vielfältige Vorteile
Diplom-Soziologin Tina Nobis im Interview
Viel versprechend sind solcherlei Analysen vor allem deshalb, weil bereits die Interviews mit den Landeskoordinatoren gezeigt haben, dass das Programm „Integration durch Sport“ sehr vielfältig ausgerichtet ist. Länderspezifische oder regionale Auswertungen, die von Frau Prof. Ulrike Burrmann koordiniert und u.a. mit mir gemeinsam durchgeführt werden, bieten mehr: Sie berücksichtigen unter anderem regionale Besonderheiten wie beispielsweise den Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund oder die Infrastruktur in den jeweiligen Bundesländern...mehr
Newsletter der „Aktion zusammen wachsen“- 10/2009
[Auszug]
Migrantenorganisationen sind wichtige Akteure in Patenschafts- und Mentoringprojekten – als Träger oder als Kooperationspartner können sie viel erreichen
„Leider gibt es kaum Daten und Fakten zur Einbindung und zum Selbstverständnis von Migrantenorganisationen. Wir wissen noch nicht einmal, wie viele Organisationen es überhaupt gibt und wie sie strukturiert sind. Das ist ein echtes Defizit. Die politische Debatte hat hier die wissenschaftliche überrannt“, sagt Prof. Dr. Sebastian Braun, Leiter des Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement an der Humboldt Universität Berlin...mehr
Newsletter vollständige Ausgabe
zur Homepage der "Aktion zusammen wachsen"
Prof. Braun Mitglied der Jury „Deutscher Engagementpreis 2009“
Professor Braun ist Mitglied der hochrangig besetzten zehnköpfigen Jury, die für den Deutschen Engagementpreis 2009 die Gewinner in den vier Preiskategorien Politik und Verwaltung, Wirtschaft, gemeinnütziger Dritter Sektor und Einzelperson auswählt. Die Auszeichnung soll engagierten Personen und beeindruckenden Projekten ein Gesicht geben und die Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland nachhaltig ausbauen. Vorsitzender der Jury ist Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; weitere prominente Mitglieder sind u.a. die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion Ute Kumpf, der Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen Dr. Hans Fleisch, und der Unternehmer, Stifter und ehemaliger Profi-Tennisspieler Michael Stich.
weitere Informationen zum Deutschen Engementpreis 2009
Informationen zur Kampagne "Geben gibt."
Kongress-Dokumentation steht zum Download bereit
Der gemeinsam mit dem BBE veranstaltete Kongress "Gesellschaftliches Engagement von
Unternehmen. Der deutsche Weg im internationalen Kontext", der vom 25. bis 26. September 2008 stattfand, steht nun für Sie in dokumentierter Form als Download bereit.
Ziel des Kongresses war es, die Traditionen und Innovationen
im gesellschaftlichen Engagement der deutschen Wirtschaft vor dem Hintergrund
eines veränderten Wohlfahrftsmix zwischen Staat, Wirtschaft, Nonprofit-Sektor
und Privathaushalten zu präsentieren, zu diskutieren und zu dokumentieren.
In unserer Kongressdokumentationen haben wir die Expertisen der Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft für Sie schriftlich aufbereitet und Ihnen die Charta "Wirtschaft übernimmt Verantwortung" eingefügt.
| Kongress-Dokumentation "Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen"(15,6 MB) | |
| Dokumentation-Druck (20 MB) |
Weitere Informationen
| Projektbeschreibung | |
| Kongresshomepage |
Bauern-Zeitung - 07/2009
Freiwilligenarbeit verdient höchsten Respekt –
Prof. Dr. Sebastian Braun im Interview
Prof. Dr. Sebastian Braun, Leiter des Forschungszentrums für Bürgerschaftliches Engagement an der Humboldt-Universität zu Berlin, über eine neue Teilung von Staats- und Bürgerkompetenzen, über Politikberatung und Sonntagsreden...mehr
DOSB- Nachrichten - 06/2009
Der Sport und der Strukturwandel des Ehrenamts –
Prof. Dr. Sebastian Braun im Interview
23 Millionen der über 14-Jährigen Personen in Deutschland gehen einem freiwilligen bürgerschaftlichen Engagement nach. Das sind rund 36 Prozent der Bevölkerung. Der organisierte Sport ist das Hauptfeld ehrenamtlicher Tätigkeit. Prof. Dr. Dr. Sebastian Braun, Leiter des Forschungszentrums für Bürgerschaftliches Engagement an der Humboldt-Universität zu Berlin, spricht im Interview über die Bedeutung, den Wandel und die Zukunft des Ehrenamtes...mehr
Lübecker Nachrichten - 06/2009
Elf Freunde – woher auch immer
Neue deutsche Fußball-Welle: Bei der U21-Europameisterschaft hat fast die halbe Mannschaft ausländische Wurzeln. Der DFB bemüht sich um Integration – und hat gar keine andere Wahl...mehr
ARD-Themenwoche "Ist doch Ehrensache!" vom 10. bis 16. Mai 2009
Deutschland als Land der Engagierten
Professor Braun spricht in der Sendung hr-Info über die Rolle des bürgerschaftlichen Engagements als Grundpfeiler der Demokratie und regionale Unterschiede des bürgerschaftlichen Engagements.
Interview (3,45 Minuten; 1,72 MB)
Motive für bürgerschaftliches Engagement
Interview mit Professor Braun zu den Motiven des bürgerschaftlichen Enagements in Deutschland im hr 4.
Interview (4,32 Minuten; 4,16 MB)
Ehrenamt im Trend
Interview mit Professor Braun in der Sendung "Das Mittagsecho"im NDR.
Professor Braun erklärt die steigende Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement und den Wandel vom "alten" zum "neuen" Ehrenamt.
Interview (4,44 Minuten; 2,16 MB)
Vom Ehrenamt zur gesellschaftlichen Beteiligung
Interview mit Professor Braun zum Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in Netzwerken im NDR 2.
Interview (2,36 Minuten; 2,39 MB)
Ehrenamt - Wandel des bürgerschaftlichen Engagements
Cornelia Bach im Gespräch mit Professor Sebastian Braun, Leiter des Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement an der Humboldt-Universität zu Berlin, im SWR 2 Journal am Morgen.
Interview (7,53 Minuten; 11 MB)
Kontakte - Zeitschrift der KLJB in der Diözese Augsburg
05/2009
Interview: "Ohne Ehrenamtliche wäre es in Deutschland ganz schön düster!"
Engagement ist heute anders als vor einigen Jahrzehnten. Die Menschen, die sich jahre- und jahrzehntelang im gleichen Verein engagieren, werden weniger...mehr
BUNDzeit - Umweltzeitung für Berlin und Brandenburg - 05/2009
Politik von unten
Mehr als ein Drittel aller Menschen in Deutschland engagiert sich ehrenamtlich. Ohne ihren Einsatz wären viele politische und gesellschaftliche Veränderungen undenkbar... mehr
Senatskanzlei - 04/2009
Helbig begrüßt Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Enagement in Berlin
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:
Bürgerschaftliches Engagement ist in Berlin jetzt auch zum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung geworden. Mit dem Wechsel des Soziologen und Sportwissenschaftlers Prof. Dr.Sebastian Braun an die Humboldt-Universität zu Berlin hat auch das von ihm initiierte „Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement“ mit seinen rund zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seine Tätigkeit nach Berlin verlagert.
Monika Helbig, Berlins Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement, begrüßt diese Entwicklung als großen Erfolg. Die Staatssekretärin weiter: “Professor Braun hat seinen interdisziplinären Forschungsansatz zum Thema Bürgerschaftliches Engagement aus Großbritannien und Frankreich nach Deutschland und jetzt nach Berlin gebracht. In der international orientierten Metropole Berlin hat er einen idealen Standort gefunden. Professor Braun hat immer wieder aus der Forschung heraus Impulse in die Öffentlichkeit gegeben, und ich bin sicher, auch Berlin wird von seinem Engagement in Sachen Bürgerschaftlichen Engagements profitieren.”
dpa - 04/2009
Ehrenamt jetzt Forschungsthema
Berlin (dpa/bb) - Was lange unter dem Begriff «Ehrenamt» als überholt abgetan wurde, etabliert sich jetzt als Thema in der Berliner Wissenschaft: An der Humboldt-Universität wurde ein «Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement» eingerichtet, wie dessen Leiter Sebastian Braun am Donnerstag mitteilte.
Der Soziologe und ein zehnköpfiges Team von Wissenschaftlern erforschen dort freiwilliges, gesellschaftliches Engagement von Personen und Organisationen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Darüber hinaus sei das Zentrum auch beratend tätig und gebe Impulse für die öffentliche Diskussion, sagte Braun.
Bis 2008 war das Institut an der Universität Paderborn angesiedelt, wo der Professor bislang lehrte. Mit seinem Wechsel nach Berlin ging das Forschungszentrum an die Humboldt-Universität über.
(Internet: http://for-be.de) [Humboldt-Universität]: Unter den Linden 6, 10099 Berlin dpa ans yybb n1 ev
Bundesminister holen Professor Braun in Expertengremium
Prof. Dr. Sebastian Braun ist für das Expertengremium von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble in Kooperation mit Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen "Zusammen in Deutschland - Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts" ausgewählt worden.
Der Expertenkreis, dem sieben namhafte Professoren unterschiedlicher Fach- und Forschungsgebiete angehören, analysiert Tendenzen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedrohen, und identifiziert Mechanismen und Formen zur Förderung des sozialen Kitts der Gesellschaft.
Es berät den Bundesinnen- und die Bundesfamilienmisterin zu Strategien und Konzepten bei der Umsetzung zukunftsweisender Maßnahmen. Professor Braun, der ebenfalls Mitglied im Beirat Sportentwicklung im DOSB ist, stellt in diesem Kontext insbesondere seine Expertise zu Fragen des bürgerschaftlichen und gesellschaftlichen Engagements zur Verfügung. Er leitet an der HU Berlin das Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement (ForBE) und die Abteilung Sportsoziologie am Institut für Sportwissenschaft / CSSB.
"Geben gibt." - Professor Braun stellt Ergebnisse der EMNID-Umfrage zum Kampagnen-Auftakt vor
Berlin, 12. März 2009
Niedriges Bildungsniveau und geringes Einkommen sind die größten Engagementhindernisse
Im Auftrag der Kampagne „Geben gibt.“ befragte emnid im Januar 2009 eintausend Bürgerinnen und Bürger zum Thema Engagement. Neben einer Betrachtung der unterschiedlichen Begrifflichkeiten stand dabei vor allem die Motivation der verschiedenen Altersgruppen im Mittelpunkt.
Die Kampagne „Geben gibt.“ soll die Anerkennung für freiwilliges Engagement erhöhen und mehr Bürgerinnen und Bürger zu einem Einsatz für das Gemeinwohl motivieren – sei es in Form von Stiften, Spenden oder aktivem Engagement. Zielgruppe der Kampagne ist dabei die Gesamtbevölkerung in Deutschland. Das Potenzial für mehr freiwilliges Engagement ist in allen Altersgruppen gegeben: Wie der Engagementatlas 09 der Generali Deutschland belegt, sind mehr als 36 Prozent der bisher nicht engagierten Bürger grundsätzlich bereit, sich für die Gesellschaft einzusetzen. Laut aktueller emnid-Umfrage engagieren sich mit 42 bzw. 40 Prozent Menschen im Alter zwischen 30 und 39 sowie 40 und 49 Jahren bereits besonders häufig. Am niedrigsten ist das Engagement dagegen bei den über 60-Jährigen (33 Prozent), während die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen mit 37 Prozent genau im Durchschnitt liegt...mehr
Charta "Wirtschaft übernimmt Verantwortung" in Paderborn unterzeichnet
25. September 2008
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Rathaus Paderborn haben als bundesweit erste 20 Unternehmen die Charta "Wirtschaft übernimmt Verantwortung" unterzeichnet. Die Erstunterzeichnung fand im Rahmen eines Unternehmerabends des Kongresses "Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen. Der deutsche Weg im internationalen Kontext" statt.
zum Presseartikel (presseportal.de)
Unternehmerabend
"Wirtschaft übernimmt Verantwortung. Unternehmensimpulse für gesellschaftliches Engagement"
25. September 2008 | 19 Uhr | Rathaus Paderborn
Die Abendveranstaltung, zu der Ortwin Goldbeck (Präsident der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld) und Heinz Paus (Bürgermeister der Stadt Paderborn) einladen, steht im Zusammenhang mit dem Kongress "Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen. Der deutsche Weg im internationalen Kontext".
Die Region Ostwestfalen hat sich bereits mehrfach als vorbildlicher, innovativer und verantwortungsbewusster Wirtschaftsstandort präsentiert. Unternehmerische, politische und gesellschaftliche Aspekte sollen im Rahmen des Unternehmerabends vorgestellt werden. Im Mittelpunkt steht eine Podiumsdiskussion mit prominenten Gästen. Darüber hinaus agieren namhafte Unternehmen aus der Region als Erstunterzeichner einer "Charta" mit dem Titel "Verantwortung übernehmen - sich nachhaltig engagieren - vernetzt handeln".
Teilnehmer der Diskussion sind:
Armin Laschet
Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein Westfalen
Norbert Krüger
Ford GmbH, Leiter nachhaltige Mobilität & Corporate Citizenship
Prof. Dr. Sebastian Braun
Universität Paderborn, Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement
Henning Probst
E.ON Westfalen Weser AG, Vorstandsvorsitzender
Hans-Dieter Tenhaef
MIT Moderne Industrietechnik GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter
Moderation: Anke Bruns, Journalistin
Aus Politik und Zeitgeschichte
Schwerpunktheft Corporate Citizenship
In der Beilage "Aus Politk und Zeitgeschichte" zur Wochenzeitung "Das Parlament" ist ein Schwerpunktheft zum Thema Corporate Citizenship erschienen. Lesen Sie dort u.a. folgende Beiträge, die im Rahmen unseres Forschungsprojekts "Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen in Deutschland" erschienen sind:
"Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen"
von Prof. Dr. Sebastian Braun
"Traditionspfad mit Entwicklungspotenzial" von Holger Backhaus-Maul
"Stand der Forschung über Corporate Citizenship" von
Judith Polterauer
zum
Download
zum
Forschungsprojekt
Radiobeitrag
Der Radiosender WDR 5 beschäftigte sich mit Bezug zum Kongress "Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen. Der deutsche Weg im internationalen Kontext" am Freitag, den 20.06.2008 ab 15.05 Uhr in einer einstündigen Sendung mit dem Thema "Tue Gutes ... und profitiere. Soziales Engagement von Unternehmen in NRW". Studiogast war Prof. Dr. Sebastian Braun vom Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement.
zum Radiobeitrag ""Tue Gutes ... und profitiere" (MP3,
73 MB)
zum Forschungsprojekt
Kongress | 25.-26.09.2008 | HeinzNixdorfMuseumsForum | Paderborn: Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen. Der deutsche Weg im internationalen Kontext
Begriffe
wie „Corporate Social Responsibility“ oder „Corporate
Citizenship“ machen auch in Deutschland Karriere. Unternehmen
– sei es als freiwillige Angelegenheit oder gesetzliche Verpflichtung
– gehören zweifellos zu den traditionsreichen Kernelementen
der sozialen Marktwirtschaft. Angesichts veränderter wirtschaftlicher
und staatlicher Rahmenbedingungen zeichnet sich jedoch auch in diesem
Bereich ein grundlegender Wandel ab.
Ziel des Kongresses ist es, die Traditionen und Innovationen im gesellschaftlichen Engagement der deutschen Wirtschaft vor dem Hintergrund eines veränderten Wohlfahrftsmix zwischen Staat, Wirtschaft, Nonprofit-Sektor und Privathaushalten zu präsentieren, zu diskutieren und zu dokumentieren.
„Deutschland zum Selbermachen – Ideen statt Rotstift: 22 beachtliche Beispiele, wie Bürger Staat machen“
Ab
8. Oktober 2007 ist das Buch „Deutschland zum Selbermachen“
im Buchhandel erhältlich. Auf 160 Seiten werden 22 Beispiele vorgestellt,
bei denen Bürger ehrenamtlich Aufgaben der Kommunen übernommen
haben. Es geht um Schwimmbäder, Bibliotheken und Museen, für
die kein Geld mehr da war. Es geht aber auch um neue Straßen,
die Kanalisation und eine Brücke – um Projekte, die auf den
Sankt Nimmerleinstag geschoben werden sollten.
Alle Beispiele sind Erfolgsrezepte, die Schule machen
könnten. Das von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und
dem Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement an
der Universität Paderborn herausgegebene Buch versteht sich als
Ratgeber. Es ist ein Plädoyer für eine neue Partnerschaft
zwischen Bürgern und Verwaltung.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
» zum
Projekt
zum
Buch
zum
Radiointerview (2,9 MB)
Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen in Deutschland
Zentrale
Ergebnisse des Forschungsprojekts Gesellschaftliches Engagement von
Unternehmen in Deutschland sind im Rahmen eines Schwerpunktheftes der
Zeitschrift „Stiftung & Sponsoring" (05/2007) erschienen.
Das Heft mit dem Beitrag von Prof. Dr. Sebastian Braun und Holger
Backhaus-Maul (Universität Halle) steht kostenlos beim Forschungszentrum
für Bürgerschaftliches Engagement zum Download bereit.
Der vorliegende Beitrag zeigt wichtige theoretischkonzeptionelle Bezüge auf und verdeutlicht anhand ausgewählter empirischer Befunde einer im Jahre 2006 durchgeführten Unternehmensbefragung das Selbstverständnis und die tätige Praxis des freiwilligen gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen in Deutschland. Die Analyse macht deutlich, dass sich das freiwillige gesellschaftliche Engagement von Unternehmen im Spannungsfeld zwischen Philanthropie und wirtschaftlicher Verwertung entwickelt und angesichts der Internationalität des Themas und der Beteiligung namhafter deutscher Großunternehmen derzeit besondere Dynamik erfährt, wobei die Tradition der sozialen Marktwirtschaft und die faktische Bedeutung von Klein- und Mittelunternehmen ein hohes Maß an schöpferischem Eigensinn erzeugen.
Literatur
Backhaus-Maul, H. & Braun, S. (2007). Gesellschaftliches Engagement
von Unternehmen in Deutschland. Stiftung und Sponsoring, 10 (5), Beilage
Rote Seiten.
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Bürgerschaftliches
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