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Neue Westfälische - 11/2009
Preis für "Lebendige Weser"
Bürgerschaftliches Engagement belohnt
Herford/Höxter. In einer Feierstunde zeichnete Eon Westfalen Weser im Herforder Museum MARTa elf Vereine aus der Region für besonders vorbildliche ehrenamtliche Projekte aus. Mehr als 300 Vereine im Netzgebiet des heimischen Energieversorgers hatten sich im Internet für eines von 100 Förderpaketen beworben.
Eine unabhängige Jury filterte die 100 besten Projekte aus den Bewerbungen und benannte von diesen elf als Leuchtturmprojekte. In der Feierstunde erhielten die Vereine Urkunden und Förderpakete überreicht. Eingeladen waren auch die jeweiligen Bürgermeister der Kommunen in denen die Vereine ehrenamtlich tätig sind.
Unter dem Motto „Ideen werden Wirklichkeit – 100 Förderpakete für Vereine in der Region!“ hatte Eon Westfalen Weser im Frühjahr zu dieser Aktion aufgerufen. Das neue Förderkonzept wurde in Kooperation mit dem Forschungszentrum für bürgerschaftliches Engagement der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführt, das bis Februar 2009 an der Universität Paderborn ansässig war. Dort wurde der Kriterienkatalog entwickelt, nach welchem eine unabhängige Jury die besonders förderungswürdigen 100 Aktionen ermittelt hat.
Über die eingereichten Projekte zeigte sich Henning Probst, Vorstandsvorsitzender von Eon Westfalen Weser, begeistert: „Die Anzahl und die Qualität der eingereichten Projekte zeigt, welch innovative Ideen in den Regionen OWL und dem Weserbergland stecken. Das zeigt mir auch, wie wichtig das Ehrenamt und dessen Unterstützung ist.“ Probst war Jurymitglied, ebenso wie Prof. Dr. . Sebastian Braun, Leiter des Forschungszentrum in Berlin, und Ulrike Sommer, Leiterin des Referats für „Bürgerschaftliches Engagement, Corporate Ciztizenship“ im Ministerium für Generationen, Familien, Frauen und Integration des Landes Nordrhein Westfalen.
Prof. Braun stellte bei der Preisverleihung die Zielsetzung des Förderkonzepts vor und zeigte die Kriterien auf, nach denen die Jury ihre Bewertung vornahm. „Das Förderkonzept schafft hohe Transparenz und bietet Chancengleichheit für alle Vereine der Region“, so Prof. Braun. „Entscheidend bei der Bewertung ist nicht die „Größe“ des Projekts, wesentlich wichtiger sind der innovative Charakter und die zeitnahe und realistische Umsetzbarkeit der Idee. Die lokale Bürgergesellschaft entwickelt sich gerade durch die vielen kleinen und innovativen Projekte weiter.“
Ulrike Sommer hob in ihrem Grußwort hervor: „Bei dem Förderkonzept handelt es sich auch um eine vorbildliche Form des gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen. Mit dieser Unterstützung herausragender ehrenamtlicher Projekte gibt Eon Westfalen Weser einen wichtigen Impuls für die „Landschaft“ des ehrenamtlichen Engagements in seinem Netzgebiet.“
Auf Grund der großen Resonanz soll das Projekt „Ideen werden Wirklichkeit – 100 Förderpakete für Vereine in der Region!“ fortgesetzt werden. Ab Frühjahr 2010 können sich alle gemeinnützigen Vereine im Netzgebiet des regionalen Energiedienstleisters im Internet mit neuen Ideen für eines der 100 Förderpakete bewerben.
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